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Netzwerk zum Erfolg

Markus Danninger Marketingexperte für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Exklusive Clubs gibt es seit mehr als hundert Jahren. Zu den elitären Zirkeln gesellten sich in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Alumnivereinigungen aber auch Interessensgemeinschaften aus Onlinenetzwerken. Allesamt stehen im Ruf, die Karriere ihrer Mitglieder zu fördern. Das können sich auch die Steuerberater zu Nutze machen.

Der Volksmund sagt: „Wer aufsteigen will, sollte die richtigen Leute kennen.“ Eine gute Gelegenheit hierzu ist die Mitgliedschaft in einem der vielen Netzwerke: Ihre Zahl und die ihrer Mitgleider steigt stetig. Zu einer Mitgliedschaft in einem der exklusiven Clubs, wie etwa Rotary, Lions oder Kiwanis ist oft eine Empfehlung notwendig. Offener agieren die Interessensgemeinschaften in Onlinenetzwerken, hier kann man sich selbst bewerben und wird auch ohne Empfehlung in die Gemeinschaft aufgenommen.

Jede deutsche Hochschule mit eigener Alumnivereinigung

Daneben gibt es mehr als tausend deutsche Studentenverbindungen, fast jede deutsche Hochschule hat inzwischen eine eigene Alumnivereinigung. Die allermeisten stehen im Ruf, die Karriere ihrer Mitglieder zu fördern. Selbstständige sind traditionell stark in Studentenverbindungen vertreten und greifen gerne auf Leute zurück, die sie aus dieser Verbindung kennen. Steuerkanzleien können neue, führende Mitarbeiter über solche Clubs finden, aber auch einen Kanzleipartner. Aber während es Freiberuflern oder KMU noch möglich ist, Bekannte oder Freunde ins Unternehmen zu holen, sieht es bei Konzernen oder Großunternehmen anders aus – dort sind die Manager oft einem transparenten Personalauswahlverfahren verpflichtet.
Abgesehen von der Mitarbeiterrekrutierung bieten exklusive Clubs oder Netzwerke für Steuerberater vor allem die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen auszutauschen. Es ist das erklärte Ziel vieler Interessensgemeinschaften, Freundschaften im In- und Ausland zu pflegen und Dienst an der Allgemeinheit zu leisten. Daraus lässt sich sicher ein großer Nutzen ziehen – privat wie beruflich. Für die jüngeren Mitglieder ist es beispielsweise vorteilhaft, sich bei erfahrenen Managern Ratschläge zu holen und Zugangsmöglichkeiten zu Praktika zu erhalten.
Viele exklusive Clubs sind zwar schon „in die Jahre“ gekommen, fördern aber mit eigenen Jugendabteilungen Studenten und Berufseinsteiger zwischen 18 und 30 Jahren. „Lernen, helfen, feiern“ ist beispielsweise das Motto der mehr als 160 deutschen Rotary-Nachwuchsvereine „Rotaract“. Neben der karitativen Arbeit organisieren die Clubs Vorträge, Seminare oder Betriebsbesichtigungen und pflegen Kontakte zu den örtlichen Rotariern. Das kann bei der Suche nach einem Praktikumsplatz helfen. Aber auch hier ist natürlich Engagement und Zeit der Jungmitglieder Voraussetzung.
Steuerberater können Clubs oder Netzwerke auch dafür nutzen, Gutes für die Bekanntheit der eigenen Kanzlei und Mandantenempfehlung zu tun. Grundsätzlich gilt jedoch, wer sich ernsthaft den Club-Grundgedanken widmet und sich etwa für Sozialprojekte einsetzt, braucht vor allem Zeit und Motivation, die Aufgabe voll und ganz wahrzunehmen. Der hohe Aufwand für Projekte, Reisen und die regelmäßigen Treffen stehen aber nur dann in einem guten Verhältnis zu einem möglichen beruflichen Nutzen, wenn man es gerne macht und auch gerne netzwerkt.

Neumandantenakquise in Clubs ist Chefsache

Akquisition im Rahmen von exklusiven Clubs oder Interessensgemeinschaften sollte Chefsache sein und bleiben, alle organisatorischen Aufgaben aber delegiert werden. So bleibt auch das persönliche Zeitkonto im Plus. Was ein Steuerberater beim Netzwerken auf alle Fälle dabei haben sollte, sind Visitenkarten, insbesondere die mit einem QR-Code. Der lässt sich bequem mit einem Smartphone einscannen und als Kontakt speichern. Eine aktive Verteilung der Visitenkarten ist ein „Muss“, um neue Mitglieder kennenzulernen und in ihren Köpfen zu bleiben. Ebenso wichtig ist es, sich eine „Botschaft“ zurechtzulegen und diese bei jeder passenden Gelegenheit zu kommunizieren: „Wofür stehe ich / meine Kanzlei?“ und „Was macht mich / meine Kanzlei besser?“. Wer sich also aktiv für exklusive Clubs einsetzt und gleichzeitig die Chancen für die eigene Kanzlei nutzen möchte, sollte sich mit voller Motivation engagieren und mit klaren Botschaften präsentieren. So können durch eine Club-Mitgliedschaft Mandantenempfehlungen und auch neue Aufträge entstehen.

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